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A PSYCHEDELIC EXTRAVAGANZA FESTIVAL II

  Experimentell-elektronisches Festival

Nach dem Auftakt letztes Jahr mit Rhyton, Decimus, Bird People, Roman Nose und Blue Yodel nun der zweite Anlauf, dieses Mal mit:

Datashock
„Instrumental music that’s largely improvised has the tendency to become clutttered, but Datashock express profundity within a clean, spacious sound. Every element is easily legible, but there’s still a dense atmosphere throughout, borne of keen communication and palpable dedication to a common cause.“ (Marc Masters, Pitchfork)
Datashock im elften Jahr ihres Bestehens und am vorletzten Abend ihrer September-Tour. Reif für die Insel und die Rock n Roll Hall of Fame. Sie werden sich für Darmstadt warm gespielt haben und Ihr solltet der Hydra in Höchstform nicht unvorbereitet entgegen treten. „Keine Oase in Sicht“, keine halben Sachen – es gibt was auf die Ohren!

Günter Schlienz
„Schlienz might be the best ambient musician alive today.“ (Diego Aguilar, Decoder Magazine)
Ja, ja, kann man so stehen lassen! Und um Jason Williamson (Sleaford Mods) mal völlig out of context zu zitieren: „Brian Eno, what the fuck does he know?“ Tja, aber was muss denn noch passieren, bis alle gerafft haben, dass mit Günter Schlienz in Stuttgart eines der am besten gehüteten musikalischen Geheimnisse wenigstens unseres Sonnensystems sitzt? Wenn Günter die analogen Maschinen aufwärmt, dann folgt kurz darauf elektronische Musik vom Feinsten! Ein Klangwunder.

Bird People
„Like Nurse With Wound doing a Tibetan prayer ceremony“ (Ned Netherwood, Wasistdas?)
Bird People ist Ulrich Rois, der gefiederte Kojote aus Wien. Eine Ein-Mann-Free-Folk-Karawane. Vielgereist, von Nord nach Süd, von Ost nach West. Den Bart im Wind und die Ohren gespitzt fängt er flüchtige Melodien ein und bringt sie mit Hilfe ungezählter musikalischer Instrumente auf die Bühne. Welche er in Darmstadt auspackt? Woher sollen wir und Uli das wissen? Kommt drauf an, welche Lieder der Wind ihm auf dem Weg nach Darmstadt singt!

Sisto Rossi
„This dude is a bit mysterious. Sisto Rossi, from Germany, put out a lot of underground stuff maybe? Now he’s moved to the US and this might be his last tape? I don’t know.“ (Justin, Anti-Gravity-Bunny)
He’s back. Sisto is wieder da. Gut so. Sagen wir. Er ist sich nicht sicher. Sicher aber ist, dass er den Abend mit Tape-Noise-Collagen bereichern wird. Klingt einfach. Ist es aber nicht. Der Mann mit den vielen Namen (Houses in Texas, Earth Chaos, Padme, Ciao!Bird….) ist zurück, um uns mit all’ seiner Erfahrung das fürchten zu lehren!

Titanoboa
„Die zwei Somnambulen von Titanoboa sind hineingeweht, um Monster behutsam in den Schlaf zu dröhnen. Sie fauchen und ballern, zirpen, donnern und heulen. Mit wummernden Getöse-Instrumenten aus Turntables, Sampler, Theremin, Synthesizer und Gesang streicheln sie die Seelen der Lindwürmer und anderen ausgestoßenen Wesen. Ein polternd kreischender Krach zu Ehren aller dunklen Kreaturen.“
Soweit Lena Willikens (Theremin, Sampler, Effekte) und Melani Wratil (Turntables, Stimme, Effekte über ihr Projekt – und wir wollen mal lieber nicht widersprechen, sonst werden wir am Ende noch mit Haut und Haaren verschluckt, verdaut und wieder ausgeschissen.