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ANDREW JACKSON JIHAD (SEAN BONETTE ACOUSTIC) / TIGERYOUTH / HENRI PARKER

  Folk-Punk-Konzert

Ja, der Bandname ist verdammt schräg – und unkonventionell. Aber so sind ANDREW JACKSON JIHAD nun mal: schräg und unkonventionell. Die Band mit Wurzeln in der DIY-Punk-Szene zwischen Folk und Punk um Songwriter und Texter Sean Bonette ist bekannt dafür quirlige Americana-Songs zu Schrammeln, die jedoch ernste, politische, gesellschaftskritische, persönliche, ja gar existenzialistische Themen adressieren. Hier werden wirklich die Höhen und Tiefen, die Ängste und Freuden des Menschseins verhandelt – und in Titel wie „Getting Naked, Playing with Guns“, „Kokopelli Face Tattoo“ und „Coffin Dance“ verpackt. Das mag vielleicht unpassend wirken, ist tatsächlich aber extrem befreiend, weil hier Textzeilen endlich mal nicht vor tonnenweise kitschigem Pathos und romantischen Verklärungen triefen. Statt sich also in einer bedrückenden Folk-Tradition zu verlieren, schlagen sich ANDREW JACKSON JIHAD mit klugem Witz und Sarkasmus frei und entfliehen mit einem ernsten Grinsen von dem Wahnsinn unserer Existenz – zumindest für die Dauer eines ihrer Songs. Nachdem ANDREW JACKSON JIHAD im Vorjahr FRANK TURNER auf seiner Europa-Tour begleiten durften, kommt Sean Bonette, der Kopf der Band, mit seiner Gitarre unterm Arm wieder über den Atlantik geflogen um seine knartzigen ANDREW JACKSON JIHAD-Songs solo zu spielen. Sollte man nicht verpassen, wenn man auf AGAINST ME!, NEUTRAL MILK HOTEL und/oder CHUCK RAGAN steht.

Kein Vorverkauf, nur Abendkasse.