WE LOOK OUT FOR EACH OTHER STATT RACIAL PROFILING

  Online-Vortrag

Gemeinsam mit dem Verein für Interkulturelle Alltagspraxis e.V. läd die AGB_ildung euch zum Onlinevortrag: „we look out for each other statt Racial Profiling“ ein.

Der Verein setzt sich für eine Gesellschaft der Vielen, für Gerechtigkeit, gegenseitigen Respekt, für ein aufeinander Acht geben und
kollektive Verantwortungsübernahme (community accountability) ein.

In dem Vortrag wird die Arbeit von copwatchffm vorgestellt, die in
Frankfurt am Main seit sieben Jahren gegen die diskriminierende und
gewaltvolle Praxis des Racial Profiling kämpfen. Dabei knüpfen sie an
bestehende Kämpfe an, die sowohl kollektiv von Gruppen wie der ISD
(Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland) oder KOP (Kampagne gegen
Opfer rassistischer Polizeigewalt), aber auch tagtäglich von den vielen
Einzelpersonen, die mit Racial Profiling im Alltag umgehen (müssen),
geführt werden. Es stellen sich Fragen nach den geeigneten
Interventionsformen, wenn man Racial Profiling beobachtet, aber auch
nach Alternativen zur Polizei, wie wir sie kennen. Was bedeutet
eigentlich Sicherheit und wie wird sie hergestellt?

Der Polizei den Etat kürzen, sie abschaffen und andere, möglicherweise
kollektive Formen von Sicherheit stärken, sind Forderungen, wie sie in
Minneapolis und anderen Städten der USA seit Jahren diskutiert und nun
im Zuge von „Black Lives Matter“ z.T. tatsächlich in die Tat umgesetzt
werden. Ist dies auch in Deutschland denkbar? Was braucht es dafür?Während der Vortrag vor allem die Arbeit von copwatchffm vorstellen und dabei die weitreichenden Probleme, die mit Racial Profiling einhergehen,
umreißen wird, sollen die letztgenannten Fragen ein Ausgangspunkt für
eine gemeinsame Diskussion sein.

Anmeldung unter: agb_ildung@riseup.net
(Wir schicken euch dann die Zugangsdaten für den Online-Vortrag. Die Mail-Adressen werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anschließend gelöscht.)